Bauchhypnose

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Um einen besseren Einblick in die Anwendungsgebiete zu erhalten, werden diese im Folgenden in knapper Form dargestellt. Zudem scheint diese spezielle Form der Trance eine gewisse antidepressive Wirkung zu haben, da viele Klienten im Anschluss berichten, sich erkennbar besser zu fühlen. Der jeweilige Therapieplan und die genaue hypnotherapeutische Vorgehensweise muss grundsätzlich vom Behandler anhand der Anamnese-Daten und der Diagnose entsprechend der individuellen Situation des Klienten gewählt und gestaltet werden. Jeder hat sich tagtäglich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. 20% aller Menschen im Laufe ihres Lebens zeitweise an einer schweren Depression erkranken. Ausser in sehr seltenen Ausnahmen werden wir nicht depressiv geboren, https://drive.google.com/file/d/1H6mHJ3OevNb_aR3fiCtvck19MwdAuv15/view?usp=sharing sondern entwickeln eine Depression im Verlaufe unseres Lebens. Teilweise konnten mit selbstorganisatorische Anwendungen aber schon deutliche Linderungen erzielt werden. Die Liste der möglichen mit der Hypnose kombinierbaren Therapien und Anwendungen bei Depressionen ist lang teilweise wird die Hypnose begleitend zu einer Pharmakotherapie (Anti-Depressiva) oder einer anderen Psychotherapie (bspw. Verhaltenstherapie) eingesetzt, oft nehmen Klienten noch naturheilkundliche Unterstützung in Form von Akupunktur, Phytotherapie, Homöopathie, Nahrungsergänzungsmitteln, Reflexzonentherapie oder Magnetfeldtherapie in Anspruch. Ideomotorische Anwendungen (Kommunikation mit dem Unterbewusstsein mit Hilfe von Ja / Nein-Signalen über die Finger), hypnosystemische Anwendungen (z.B. Außerdem steuert es unseren Körper wie z.B. Bei der Arbeit mit exotischeren Auslöser-Theorien, die eher auf ein Symboldrama oder einem systemischen Kontext hinweisen, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Klient aus den "vermeintlichen / unsicheren Auslösern" keine falsche Logik ableitet oder sie als Tatsachen annimmt, die später zu Konflikten führen (z.B.



Obwohl sie grundsätzlich nicht schwieriger auszuüben ist als eine Hypnose mit Fremdeinwirkung, braucht sie doch etwas Übung, damit der Trancezustand stabil und tief ist. Obwohl bei den Zwangsstörungen auch Ängste eine Rolle spielen, zählen sie allerdings nicht zu den Angststörungen im engeren Sinne. Hypnotische Desensibilisierung belastender Emotionen, die auch in der Behandlung von Ängsten eingesetzt wird evtl. mit begleitendem EMDR kann auch bei der Behandlung von Gewichtsreduktion hilfreich sein hier vor allem, wenn unangenehme Begleitgefühle wie Frust, Wut, Scham, aber auch Ängste vorhanden sind. Setzen Sie sich und den Klienten nicht unnötig unter Druck "alles unbedingt mit Hypnose schaffen zu müssen", wenn Sie erkennen, dass anderweitige Unterstützung evtl. von Nöten sein könnte. Aktuelle Studien haben ergeben, dass ein Großteil der sich wegen Depressionen in Therapie befindlichen Klienten (Experten schätzen 50 % und mehr) in Wahrheit gar nicht unter Depressionen im eigentlichen Sinne leiden, sondern vielfach unter anderen Erkrankungen (ADS, Chronisches Erschöpfungssyndrom, Allergien) die sich auf die Psyche auswirken und depressive Symptome erzeugen. Bei 13 Menschen haben sie mitbekommen wie sie aussortiert wurden, 4 weitere liegen irgendwo in Trance rum und spielen keine Rolle mehr. Statt „Wie geht’s?" mit „Gut." Zu beantworten, weil man ja mehr nicht sagt, würde man sich wirklich aussprechen und seine Sorgen mitteilen und sich angenommen fühlen können.



Während dem entspannten Zustand der Trance werden positive Anregungen wirksamer aufgenommen, es ist bedeutend einfacher sich zufriedener und optimistischer zu fühlen. Darauffolgend kommt es zur Hypnoseeinleitung und zur Vertiefung der Hypnose, bis hin zur Hypnose Durchführung, während der Hypnose wird der Patient in einem Zustand der tiefen Entspannung gebracht, die Induktion und arbeitet dann an seinem Unterbewusstsein, der Intervention. In diesem Zustand sind wir aufnahmefähiger für Suggestionen sprich für die Hypnose. Dennoch kann jedes vom Klienten bennebare Gefühl wenigstens probeweise desensibilisiert werden - manchmal können auf diesem Weg auch Querverbindungen getriggert werden, die eine andere, dahinter stehende Thematik erreichen und ggf. lösen können. Dies alles sollte aber natürlich von erfahrenen und im jeweiligen Gebiet kompetenten Behandlern auf die Bedürfnisse des Klienten abgestimmt werden, damit die Kombination tatsächlich passt. Generell sollte eine hypnotische Behandlung natürlich immer in ein angemessenes Setting eingebettet sein, das es erlaubt, die Behandlung zu individualisieren bzw. auf Reaktionen und Bedürfnisse des Klienten zu reagieren.



Der Hypnotiseur fungiert während einer solchen Sitzung als eine Art Reiseführer, der sich und seine Meinung aussen vor lässt, und den Klienten bzw. dessen Überbewusstsein anleitet die Veränderungsprozesse durchzuführen. Eine weitestgehend sprachbasierte Wachtrance-Arbeit (bspw. in Form von Gesprächen mit Erickson schen Sprachmustern) hat sich bei der hypnotherapeutischen Behandlung von Depressionen bislang vor allem bewährt, wenn die hypnotische Trance bei Klienten zu Symptomverstärkungen führte (also bspw. noch intensivere Antriebslosigkeit, gesteigertes Grübeln im Anschluss an die Hypnose). Direkte Suggestionen (zur "Programmierung" des Unterbewusstseins) wie "Du wirst Dich im Anschluss an diese Sitzung schon deutlich besser fühlen", "Du wirst von Tag zu Tag fitter und aktiver" o.ä. Sorgfältige Aufklärung und eine kompetente Begleitung auch im Anschluss an die hypnoanalytische Arbeit sind deshalb von großer Bedeutung. Die ausschließliche Arbeit nach den Prinzipien Ericksons, wie sie branchenüblich häufig gelehrt werden ist gerade für Therapeuten, die schwerpunktmäßig mit Selbstzahlern in privater Praxis arbeiten manchmal schwierig. Hier sollten vor allem positive / aktivierende / Ich-stärkende Suggestionen und Visualisierungen und gerne auch Erinnerungen an positive Situationen und Emotionen eingesetzt werden. Positive Autosuggestionen und Visualisierungen können stärkend / aufhellend wirken, wichtig ist aber, dass der Klient ein tatsächliches Erfolgserlebnis damit realisieren kann und er nicht von fruchtlosen Bemühungen demotiviert wird.



Evtl. kann so auch ein "Vertrag mit der Depression" geschlossen werden, in dem diese (vertreten durch das Unterbewusstsein) zusichert, die Symptome zu lindern, wenn bspw. der Klient sich verpflichtet, sich regelmäßig an der frischen Luft zu bewegen. So kann bspw. in Trance das Gespräch mit "der Depression selbst", also einer Abstraktion der Depression gesucht und sie dabei gebeten werden, die Symptome zu lindern. Er erteilte ihnen keine Befehle, sondern sprach mit ihnen und ließ sie selbst auf eine Lösung kommen. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Kombi-Therapien gemacht, haben dabei aber festgestellt, dass jeder Klient anders auf bestimmte Therapie-Kombinationen reagiert, sodass sich keine "Pauschal-Empfehlung" aussprechen lässt, welche Therapien am intensivsten mit der Hypnose zusammen wirken. Denn in der Therapie geht es ja schließlich darum, diese positiven Aspekte zu stärken, sodass die negativen in den Hintergrund rücken. Die bedeutendste Wirksamkeit erzielte eine kombinierte Therapie mit hypnotischen und verhaltenstherapeutischen Elementen. Sollten Sie bereits bei einem Psychologen/Psychiater in Behandlung sein, können Sie - in Absprache mit ihrem Psychologen/Psychiater - die Therapie mit einigen Hypnotherapiesitzungen wirksam unterstützen. Ergänzung sein, wenn es darum geht, sehr spezifische Themen zu bearbeiten. Anstatt weiterhin im Teufelskreis schmerzhafter Gedanken und Gefühle von Schuld, Wertlosigkeit und Hoffnungslosigkeit gefangen zu sein, kann Hypnose helfen eine positivere Einstellung zu entwickeln.